Politik- und Religionswissenschaftler

Monty Ott ist Politik- und Religionswissenschaftler sowie politischer Schriftsteller. In seinen Arbeiten setzt er sich mit Antisemitismus, Erinnerungskultur, Intersektionalität und Queerness auseinander und bringt neue Perspektiven in gesellschaftliche Debatten ein. Mit seinem viel beachteten Essay „Inzwischen ist es kalt geworden“, veröffentlicht in DIE ZEIT Anfang 2023, lieferte er eine prägnante Analyse des Antisemitismus in linken Bewegungen – und nahm damit Entwicklungen vorweg, die nach dem 7. Oktober 2023 verstärkt in den Fokus rückten.
Anfang 2023 veröffentlichte er gemeinsam mit Ruben Gerczikow den Reportageband „Wir lassen uns nicht unterkriegen“ – Junge jüdische Politik in Deutschland (Hentrich & Hentrich). Im September 2025 erscheint ihr zweites gemeinsames Werk, der Sammelband „Juden auf den Plätzen, Juden auf den Rängen“ im Verlag Die Werkstatt.
Seit über einem Jahrzehnt engagiert er sich aktiv in der antisemitismuskritischen Bildungsarbeit. Derzeit arbeitet er an seiner Dissertation zur „Queeren jüdischen Theologie“. Von 2018 bis 2021 war er Gründungsvorsitzender von Keshet Deutschland e. V.
